Freitag, 4. Februar 2011

Bergerhausen-Aufkleber #2

Es gibt noch Bergerhausen-Aufkleber. Schnell zuschlagen, bevor auch die letzten Bestände aufgebraucht sind.

Der Entwurf

Aufkleber - mit der Skyline von Essen, im Hintergrund die Farben unseres Wappens im fließenden Übergang und als Ersatz für die strahlende Sonne prangt das Wappen selber am Himmel der Stadt. Die Maßen des Aufkleber sind 6 x 12 cm.

Bei Interesse bitte eine E-Mail an
-> bergerhausen-blog@gmx.de <-
so dass Weiteres per E-Mail-Verkehr geklärt werden kann. Kostenfaktor für 100 Aufkleber sind 5 Euro.

In diesem Sinne
Stand your Ground!
45136 Essen-Bergerhausen

Sonntag, 21. November 2010

Google-Fans werfen Eier auf Häuser

Unbekannte Täter haben im Stadtteil Bergerhausen in der Nacht auf Samstag mehrere Reihenhäuser in der Straße „Obere Fuhr“ mit rohen Eiern beworfen.

Das berichten Anwohner. An die Briefkästen der Häuser klebten die Täter Zettel mit der Aufschrift „Google’s cool“ („Google ist cool“). Offenbar suchten sie sich ausschließlich solche Häuser aus, die im Panorama-Dienst „Google Street View“ unkenntlich gemacht worden waren.

Der Internet-Dienst war am Donnerstag in 20 deutschen Städten gestartet, zu denen auch Essen gehört. In vielen Stadtteilen haben zahlreiche Mieter und Hausbesitzer die Fassaden ihrer Häuser unkenntlich machen („pixeln“) lassen. Wie viele es genau sind, ist nicht bekannt. Angeblich seien es bundesweit lediglich knapp drei Prozent aller Gebäude, hatte „Google“ im Vorfeld des Starts bekannt gegeben. Einspruch erhoben werden konnte per E-Mail oder schriftlich. Die Beschwerde eines einzigen Mieters oder Wohnungsbesitzers reichte aus, um eine komplette Fassade unkenntlich machen zu lassen. Besonders im Essener Süden haben offensichtlich viele Bürger Einspruch erhoben.

„Was hat eine solche Aktion mit „Coolness“ zu tun, fragt sich jetzt ein Anwohner in Bergerhausen, der die Fassade seines Reihenhauses am Samstagmorgen verschmiert vorfand. Der Polizei ist der Sachverhalt bekannt – doch weil die rohen Eier nichts an den Häusern zerstört haben, „kann man nicht von Sachbeschädigung sprechen“, erklärte gestern ein Polizeisprecher.

Quelle: derWesten.de

Dienstag, 14. September 2010

Mädchen von Motorrad erfasst

Freitagmorgen (10. September) lief gegen 9 Uhr ein etwa 14-jähriges Mädchen in Höhe der Straße Lionweg auf dem Fußgängerüberweg - vermutlich bei Rotlicht - über die Ruhrallee. Dabei wurde die Jugendliche von einem Motorrad erfasst und flog mehrere Meter durch die Luft. Der Kradfahrer konnte noch rechtzeitig ausweichen, um es nicht zu überrollen. Nachdem der 29-jährige Hondafahrer abgestiegen war, sah er noch das Mädchen humpelnd weglaufen. Er eilte ihr nach und wollte wissen, ob sie verletzt sei. Sie blieb daraufhin kurz stehen und sagte, dass es ihr gut gehe. Anschließend verschwand sie im Guts-Muths-Weg. Das Mädchen wird gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat in Verbindung zu setzen -Telefon: 0201-829-0.

Quelle: presseportal.de

Samstag, 11. September 2010

Der Wandel in Bergerhausen

Auch vor Bergerhausen macht eine Entwicklung nicht Halt: der einst dörfliche Charakter ist dem eines anonymer werdenden, urbanen Wohngebietes gewichen. Für manche Alteingesessene ist das gewöhnungsbedürftig.

Wer aus dem Südosten mit dem Auto in die Innenstadt oder auf die A 52 will, passiert zwangsläufig Bergerhausen. Die viel befahrene Ruhrallee hat für den Stadtteil einen sehr einschneidenden Charakter – heute mehr denn je. Abseits der trennenden Blechlawine liegen die Wohngebiete, oft eingerahmt von Grünflächen. Doch auch vor Bergerhausen macht eine Entwicklung nicht Halt: der einst dörfliche Charakter ist, bedingt durch die Nähe zum Stadtkern, dem eines anonymer werdenden, urbanen Wohngebietes gewichen.

Für manche Alteingesessene ist dieser Wandel gewöhnungsbedürftig. Hermann Welp, Jahrgang 1954, führt in dritter Generation die Bäckerei der Familie. Seit 1911 buken seine Vorfahren ihre Brötchen im Stammhaus an der Rellinghauser Straße 286. „Eigentlich wurde der Stadtteil durch Zechen und Industrie geprägt“, weiß Welp. Einige gehörten zu den ältesten Bergwerken im Ruhrgebiet, die noch hübsche Namen hatten: Kunstwerker, Sonnenschein oder Wasserfall. 1963 schloss mit Zeche Ludwig die größte und bekannteste. „Es wurde alles platt gemacht“, so der Bäcker.

Bäckermeister Hermann Welp im Zentrum von Unterbergerhausen

Das gleiche Schicksal ereilte auch die „Kappesfabrik“ in der Werrastraße. „Dort wurde aus Kohlköpfen Sauerkraut gemacht“, erzählt der Bergerhauser. Damals hätten noch Pferdewagen die „Kappesköppe“ über Kopfsteinpflaster transportiert. „Die Kinder haben die heruntergefallenen stets aufgesammelt“, lacht er.

Auch Orte seiner Jugend sind verschwunden, neue Bauten nahmen ihren Platz ein. „Hinter der Sparkasse an der Weserstraße war der ,Alte Ludwig‘. Das Feld war Spielplatz und Treffpunkt zugleich“, sagt Welp. Dort befand sich auch ein alter Bunker, der irgendwann zugeschüttet wurde. Gleiches gilt für die Tulpenfelder der Gärtnerei Schley - hier befindet sich nun der Büropark an der Ruhrallee. „Wir Kinder durften schon damals nur bis zur Ruhrallee, aber nicht herübergehen“, erinnert sich Welp.

„Coca Cola“-Siedlung ist immer noch ein gebräuchlicher Begriff für die Diemelstraße

Nach dem Zweiten Weltkrieg sorgten die Siedlungen für spezielle Berufsgruppen für ein Ansteigen der Bevölkerungszahlen. Familien mit fünf bis sechs Kindern seien keine Seltenheit gewesen. „Im Lionweg war Schutzmannshausen“, lacht Hermann Welp über den Volksmund. Gemeint ist eine ehemalige Polizisten-Siedlung.

An der Weserstraße war die Heimstatt vieler Postler - und der dortigen Gagfah-Siedlung, in der Lehrer und Finanzbeamte unterkamen. „Da kam auch niemand anderes in die Wohnungen herein“, so Welp. Viele sind bereits restauriert worden und die Wohnungsbaugesellschaften bieten sie zum Kauf an. Die Gärten hinter den Häuserblöcken sind grüne Oasen. Spechte, Eichhörnchen und Co. haben die Flächen für sich entdeckt.

„Coca Cola“-Siedlung ist immer noch ein gebräuchlicher Begriff für die Diemelstraße. Bis zum Umzug nach Berlin hatte der Getränkeriese seine Europa-Zentrale und eine Abfüllanlage an der Max-Keith-Straße, im heutigen Gewerbegebiet „Zeche Ludwig“. „Die Leute waren richtig traurig, als die weggingen“, meint Hermann Welp. Heute sitzen in dem Areal, das vom Walpurgistal, der Rellinghauser Straße und der A 52 eingegrenzt wird, Handwerker, KfZ-Werkstätten, Dienstleister, und Supermärkte.

Ein Blickfang ist das fünfstöckige ehemalige Verwaltungsgebäude des Großhandels „Nürnberger Bund“ am Ende der Schürmannstraße - ein denkmalgeschützter Bau von 1925. Zum Walpurgistal hin erstrahlt das Ensemble des uralten Schürmannhofes, der auch unter dem Namen „Bauer Gantenberg über die Grenzen Bergerhausens bekannt ist.

Das ehemalige Verwaltungsbebäudes des „Nürnberger Bundes“ aus dem Jahre 1924 an der Schürmannstraße

„Im Winter konnte man dort immer gut Schlitten fahren“, erzählt Welp. 2004 erwarb Dieter Ochel, Schäfer und Ingenieur, den Hof von der Stadt und realisierte dort Seniorenwohnen mit Tieren. Seither erfreut sich eine kleine Alpaka-Herde großer Beliebtheit.

Schließung von St. Raphael

Der Wandel in Bergerhausen ist auch mit dem Verlust von Eigenständigkeit einhergegangen. Das trifft auch auf die Katholiken zu. Als einzige Heimat ist die dreischiffige, neugotische Hallenbasilika St. Hubertus verblieben. Die Kirche an der Töpferstraße wurde von 1912 bis 1914 nach den Plänen von Josef Kleesattel gebaut. Unmut löste dagegen die Schließung der in den 1960er Jahren errichteten Kirche St. Raphael an der Peenestraße aus. Sie soll in ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt umgebaut werden. Die Umsetzung lässt jedoch auf sich warten.

Die Bergerhauser Gemeinde gehört mittlerweile zu St. Lambertus in Rellinghausen. Eine gewisse Rivalität zwischen den beiden Stadtteilen kann auch Hermann Welp nicht leugnen. „Das war besonders auf der Bezirkssportanlage ,Am Krausen Bäumchen’ zu bemerken“, sagt der Bäcker. Aus den Konkurrenzvereinen ist mittlerweile der ESC Rellinghausen 06 hervorgegangen. „Besonders unter den Jugendlichen hat man sich mit Argusaugen beobachtet, etwa wenn die Bergerhauser zur Annen-Kirmes auf dem Ardey-Platz gingen“, blickt er zurück.

Die „Grenzkonflikte“ haben zum Teil auch eine ironische Note. „Auf der Bergerhauser Seite im Annental war eine Kläranlage, auf Rellinghauser Seite die schöne Annenkapelle“, stichelt er. Einen historischen Bezug gibt es auch. Daran erinnert die Straße „Am Krausen Bäumchen“. Als eine Art Wegkreuz sei sie, so Welp, Grenze der Gerichtsbarkeit des Rellinghauser Stiftes gewesen. Der Ausspruch „Wir sind noch nicht am krausen Bäumchen“ meint soviel wie „Man hat sein Ziel noch nicht erreicht“ – das könnte auch für Bergerhausens Zukunft gelten.

Quelle: DerWesten.de

Mittwoch, 1. September 2010

Ausstellung auf dem Reiterhof Adams

Von heute an bis Ende November gibt es auf dem Reiterhof Adams im Walpurgistal 55 eine FotoLaminagen-Ausstellung zu betrachten, die im Rahmen des bezirklichen RUHR.2010-Programms stattfindet und finanziell aus eigens für Kulturhauptstadt-Projekte zur Verfügung stehende Landesmittel gefördert wurde.
Unter dem Motto "Augenblicke und Gedanken" lädt Ausstellerin Gudrun Haas montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr auf das Gelände des Reiterhof Adams ein. Lichtwerke vom Grugapark, der EVAG und der Stauder Brauerei werden kostenfrei zu bewundern sein.

In diesem Sinne
Stand your Ground!
45136 Essen-Bergerhausen

Freitag, 27. August 2010

Fahrerflucht auf der Westfalenstraße

Wenige Meter vor der Ruhrallee wurde Samstagmittag (21. August, 14 Uhr) eine Kradfahrerin aus Essen auf der Westfalenstraße schwer verletzt. Die 24-Jährige befuhr mit einer Yamaha die Westfalenstraße auf der linken Fahrspur, aus Richtung Steele kommend. Kurz vor der Kunstwerkerstraße zog plötzlich ein schwarzer 3er BMW von der rechten auf die linke Fahrspur. Grund war ein auf seiner Fahrspur stehendes, mit Warnblinklicht abgesichertes Fahrzeug. Dabei übersah er offensichtlich den neben ihm fahrenden blauen Opel Corsa und das Motorrad. Während die 24-jährige Corsafahrerin durch eine Notbremsung die Kollision verhinderte, prallte die nachfolgende Kradfahrerin auf den Corsa. Dabei zog sie sich Beinverletzungen zu, die stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen. Der Fahrer des schwarzen BMW hielt sein Fahrzeug kurz an der Einmündung Westfalenstraße/ Kunstwerkerstraße an, bevor er weiter in Richtung Ruhrallee flüchtete. Der etwa 30-jährige BMW-Fahrer hatte dunkle kurze Haare und war mit einem weißen Hemd bekleidet. Angaben zu dem Flüchtigen werden erbeten unter Tel. 020901- 82 90.

Quelle: presseportal.de